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Erstellen multilingualer WWW Seiten

Achtung:
Das Folgende ist mit Vorsicht zu genießen, denn mit der Umstellung auf den Apache-Webserver kommt alles ganz anders als man denkt.
Es gibt die Möglichkeit, seine Benutzerseiten so zu konfigurieren, daß die gleiche URL für Aufrufer unterschiedlicher Herkunft zu unterschiedlichen Ausgaben führt. Eine direkte Unterscheidung nach der bevozugten Sprache des Aufrufers ist momentan mangels Unterstützung des Accept-Language MIME-Headers durch die Browser leider noch nicht möglich. In den meisten Fällen, reicht es jedoch, nach dem Netz/Domain zu unterscheiden. Für Beispiele der Zuordnung Domain -> Ursprungsland siehe im Kapitel Country Codes.

Um diese Möglichkeit zu nutzen, darf keine Datei mit dem in der URL angegebenen Dateinamen selbst existieren. An den Namen der Datei muß ein ".DOM" angehängt werden, und danach der String, der auf das Ende des Rechnernamens gematched werden soll. Beispiel:

index.html.DOM.de                 matches suffix ".de"
index.html.DOM.uni-erlangen.de    matches FAU hosts
Man sollte sich aber bezüglich der Sprache nicht zu sehr auf diese Unterteilungen verlassen, da z.B. manche deutsche Rechner auch .net oder .org Adressen haben.

Wenn mehrere matches möglich wären, wird derjenige genommen, bei dem die meisten Subdomains übereinstimmen, d.h. es werden zuerst die längeren Domain-Vorgaben verglichen. Trifft keine der Angaben, wird nach einer Datei mit Endung .DOM.DEFAULT gesucht. URL's die direkt eine .DOM Angabe enthalten sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Möchte man dem Benutzer zusätzlich die Möglichkeit geben, selbst eine andere Sprache/Version zu wählen, muß man symbolic Links verwenden, um die Dateien auch unter anderen Namen referenzierbar zu machen.

Der Einfachheit halber gibt es folgende Aliase:

CIP             CIP-Pool =~ faui0??.informatik.uni-erlangen.de
IMMD            IMMD     =~ *.informatik.uni-erlangen.de
FAU             FAU      =~ *.uni-erlangen.de
DEFAULT         alle     =~ *

Tip: Man kann kontrollieren, welcher Domain welche Seite geliefert wurde, wenn man in die Seiten unterschiedliche inline images einbindet. Dann kann man am Ende der Woche in /proj/www/plog.gz nachsehen, welchem Rechner welche Images, und somit welche Seite geliefert wurde - vorrausgesetzt, jemand hat die Seite abgerufen.