Wichtige X clients
Mit "X-clients" sind alle Programme gemeint, die während ihrer Laufzeit
an einen X-Server connecten (siehe
Client-Server-Prinzip). Es gibt eine Reihe sogenannter
Standard clients, die auf jedem System, auf dem X
läuft installiert sind. Wir haben jedoch eine ganze Reihe zusätzlicher
tools installiert. Die Sourcen für alle Programme sind
CVS verwaltet und
liegen unter /src/X11R5/REPOSITORY.
Die Programmnamen beginnen in den meisten - aber nicht allen -
Fällen mit einem kleinen "x" und liegen im
CIP-Pool unter /local/X11/bin bzw.
/usr/bin/X11 auf SGI (was
eigentlich der übliche Platz dafür ist).
- Terminal-Emulator (xterm)
- Grundeinstellungen (xset, xrdb,
xmodmap, xhost)
- Tools (xclock, xload, xbiff,
xcalc)
- Utilities (xod, xdu, toolchest)
- Bilder (xloadimage, xv, xpaint)
- Debugger für Programmierer
(ups, dbx, xdbx, edge)
- Spiele
Systembelastung
Der X-Server alleine
benötigt schon eine große Menge an
Speicher und, abhängig von der Anwendung, einiges an
Rechenzeit. Nicht anders ist die Situation bei den Anwendungen:
Schon eine einzige xclock benötigt
1 Megabyte Speicher. Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, daß die
meisten Workstations im CIP-Pool
mit 32MB ausgerüstet sind.
Es sollten also nur soviele X-Anwendungen gestartet werden,
wie man wirklich benötigt. Insbesondere Spielereien wie
xeyes oder
xload sollte man keinesfalls in seine
Standardumgebung
aufnehmen. Man schadet sich sonst nur selber, da
der Rechner durch Speichermangel deutlich langsamer wird.
Wer mit X arbeitet, merkt spätestens beim Bewegen der Fenster,
ob noch andere
rechenintensive Prozesse auf dem
Rechner laufen - das System wird dann sehr träge. Deshalb
hier nochmal die Bitte, keine rechenintensiven Prozesse auf
Rechnern zu starten, an deren
Console jemand anderes unter X arbeiten möchte.