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WWW-Proxy-Cache

Im CIP-Pool sind alle WWW-Browser so konfiguriert, daß sie defaultmäßig einen Proxy-Cache auf der wwwproxy.informatik verwenden. Das heißt, daß alle requests für Dokumente von außerhalb der Universität anstatt direkt zum Ziel-Server erstmal zum Proxy gehen. Dieser sieht nach, ob er die Seite schon in seinem Cache hat, und nur falls nicht, geht ein request nach draußen.

Die Vorteile dieser Installation sind:

  1. Bei einer genügend hohen Zahl von Benutzern ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß beliebte Seiten im Cache liegen, anstatt von außerhalb geholt werden zu müssen. Also wird unser Netzanschluß entlastet.
  2. Möchte man eine Seite während einer Sitzung mehrfach laden, so geht nur der erste request nach draussen. Die entlastet nicht nur das Netz, es geht meist auch wesentlich schneller.

Im Allgemeinen braucht sich der Benutzer nicht dafür zu interessieren, ob seine requests direkt zum Ziel gehen oder durch ein Proxy laufen. In ein paar Ausnahmefällen ist es jedoch hilfreich, wenn man folgendes beachtet:

Das Proxy ist freigegeben für alle Rechner der Informatik und erreichbar unter der URL http://wwwproxy:8080/. Wichtig ist vor allem, daß die Environment-Variable no_proxy mindestens uni-erlangen.de enthält, sonst werden auch lokale Seiten in den Cache kopiert. Beispiel:

  setenv http_proxy       http://wwwproxy:8080/
  setenv ftp_proxy        http://wwwproxy:8080/
  setenv gopher_proxy     http://wwwproxy:8080/
  setenv no_proxy         wwwcip,uni-erlangen.de,rrze,ftp,gopher,www
CIP-Benutzer brauchen sich um die Environment-Variablen nicht zu kümmern, hier sind die richtigen Werte in die Browser einkompiliert.

Siehe auch:
Squid Internet Object Cache (aus USA)
HTTP-Spezifikation (aus USA)
CERN httpd Dokumentation (aus USA)