Der Vorteil von Hypertext ist, daß man in einem Hypertextdokument, wenn man mehr Informationen zu einem angesprochenem Begriff oder Thema erhalten will, meist einfach darauf anclicken kann, und man erhält nähere Informationen. Tatsächlich ist es so, daß solche Links oft zu anderen Dokumenten von ganz anderen Autoren und an anderen Institutionen gehen (So ähnlich wie Fußnoten - nur daß man das Dokument sofort erhält).
Um Zugriff auf das Web zu erhalten, startet man einen Browser. Dieser liest Dokumente und kann weitere von anderen Quellen holen. Informationsanbieter stellen Hypermedia-Server zur Verfügung, von denen die Browser Dokumente erhalten können. Zusätzlich können die Browser Informationen aus den "klassischen" Quellen wie FTP, NNTP (Internet News Protokoll), gopher und einer täglich wachsenden Zahl von anderen Quellen beziehen.
Die Dokumente, die ein Browser darstellt, sind Hypertext Dokumente, d.h. Text mit Zeigern auf andere Texte. Die Browser erlauben einen transparenten Umgang mit den Zeigern, d.h. man muß sie nur anclicken und bekommt sofort den entsprechenden Text serviert. Hypermedia ist ein übergelagertes Konzept. Es handelt mit jedem Medium mit Zeigern auf andere Medien. Man kann also nicht nur Texte darstellen, sondern auch Sounds oder bewegte Bilder abspielen.
Die Dokumente werden mit URLs adressiert, das ist eine Abstraktion von der normalen Adressierung im lokalen Dateisystem, die zusätzlich Informationen enthält auf welchem Rechner die Daten liegen und mit welchem Protokoll darauf zugegriffen werden kann.
Weitere Informationen können in den Newsgruppen alt.hypertext und comp.infosystems.www.users eingesehen werden. Dort wird regelmäßig eine FAQ (Antworten zu den meistgestellten Fragen) gepostet, aus der auch dieser Einleitungstext übersetzt wurde.
Bei allen Queries über WWW sollte man bedenken, daß die Daten evtl. über weite Entfernungen geholt werden müssen. Deshalb sind auch hier die üblichen Einschränkungen zu Netzwerkdiensten zu beachten.