Mit top bekommt man eine laufend aktualisierte Liste von laufenden Prozessen, sortiert nach dem Verbrauch an Rechenzeit. Gleichzeitig wird noch ausgegeben, wie stark Speicher und CPU insgesamt und von welchem Prozeß ausgelastet sind. In eine Eingabezeile kann man Kommandokürzel wie "k pid" für kill oder "r nice" für renice +nicevalue pid eingeben. Die Anzeige wird alle 10 Sekunden aktualisiert; mit "h" bekommt man eine kleine Hilfeseite, mit "q" beendet man die Ausgabe.
Mit dem Kommando uptime wird ausgegeben, wielange eine Maschine schon "up" ist, d.h. wie lange es her ist, daß sie gebootet wurde. Es werden aber außerdem dahinter drei Load-averages ausgegeben: Der durchschnittliche Load value der letzten 1, 5 und 15 Minuten. Damit kann man nicht nur den aktuellen Zustand, sondern auch die Entwicklung beurteilen. Die Load sagt aus, wieviele Prozesse sich im Durchschnitt in der Running Queue befanden. Startet man z.B. zwei rechenintensive Prozesse die durchgehend die CPU benötigen, steht die Load auf 2. Blockieren sich die Prozesse jedoch öfters z.B. beim Warten auf Benutzereingaben oder I/O, so kann die Load trotz vieler Prozesse im System sehr gering sein (Normalzustand). Mit dem Kommando rup hostname bekommt man diese Ausgabe wieder für alle Rechner des lokalen Netzwerks.
Mit ruptime bekommt man nur die uptime Werte der lokalen Rechner.
Eine graphische Ausgabe der Load bekommt man mit der X-Anwendung xload. Sie gibt in einem kleinen Kästchen jede Sekunde einen Strich mit einer der aktuellen Load entsprechenden Länge aus. Dieses Programm ist jedoch eine Spielerei die viel Resourcen kostet und gehört nicht in die normalen Startup-Scripten.