Default-Gruppen, uid und Modus
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Default-Gruppen, uid und Modus einstellen

Mit den folgenden Kommandos kann man einstellen, welche Gruppen- bzw. Benutzernummer und Modus die von der Shell angelegten Dateien bekommen sollen.

Mit newgrp eröffnet man eine Shell, die als Prozeß-gid die angegebene Gruppe (als Name oder Nummer) hat. Dies erspart, allen Dateien nachträglich mit chgrp eine andere Gruppenzugehörigkeit zu geben. Dazu muß man in der entsprechenden Gruppe sein, oder das Gruppenpasswort angeben (Falls eines definiert ist).

Mit dem Shell-internen Kommando umask verstellt man den Default-Modus der angelegten Dateien. Dies ist also der einzige der auf dieser Seite genannten Befehle, der auf der bereits laufenden Shell operiert anstelle eine neue zu starten. Die Shell zieht den als Parameter übergebenen Octal-Wert (8er-Zahlensystem) immer von octal 0666 bzw. 0777 für ausführbare Dateien (Programme) ab. Dieser Wert wird meist in .login auf 022 gesetzt, d.h. man nimmt von vornherein jedem außer sich selbst das Recht, seine neu angelegten Datei zu beschreiben.

Mit su kann man ein anderer Benutzer werden, d.h. man bekommt seine uid. Dazu muß man aber das Passwort des Benutzers angeben. Es ist natürlich ohne Erlaubnis des anderen nicht gestattet, diesen Befehl zu verwenden. Er kann jedoch hilfreich sein, wenn ein Benutzer sich wegen defekten Punktdateien nicht mehr selber einloggen kann. Dann wird man am besten die Option -f verwenden, damit die .cshrc Datei nicht eingelesen wird.

Anmerkung: Es ist nicht gestattet, anderen Personen sein Passwort mitzuteilen, damit diese unter dem eigenen Account arbeiten können! Gruppenarbeiten können durch andere Mechanismen wie Gruppenschreibrechte o.ä. ermöglicht werden.