Zum Setzen der Variablen existiert der Shell-Befehl set. Die
Angabe eines Wertes ist optional.
Man kann damit einer Variablen auch eine Liste zuweisen (z.B. ist
path eine Liste). Dann müssen die Elemente geklammert werden.
set varname set varname=value set list=( item1 item2 item3 ) unset varnameAufruf von set ohne Parameter listet alle Variablen. Eine Definition kann wieder rückgängig gemacht werden mit dem Kommando
unset varname.
Wenn man wissen möchte, welcher Pfad zu einem Programm führt benützt man das Kommando which progname, daß den Pfad entlang geht und nach progname sucht. Mit where bzw. whereis (auf System-V Maschinen) kann man sich alle Pfade seiner PATH-Liste ausgeben lassen, die zu dem Programm führen.
Die für den CIP-Pool günstigste Einstellung entnimmt man am besten der Datei .cshrc der CIP-Standardumgebung. Von ihr werden die meistgebräuchlichsten Programme umfaßt. Im Fall fehlender Pfade siehe im Kapitel Paketkonzept.
Manche Benutzer fügen noch den Punkt . in ihren Pfad ein (wenn, dann aber nur ganz am Schluß). Das hat den Vorteil, daß selbstgeschriebene Programme im aktuellen Verzeichnis gefunden werden und nicht mit "./program" gestartet werden müssen. Der Nachteil ist jedoch, daß, wenn es ein Standardprogramm mit gleichem Namen gibt, dieses anstelle ausgeführt wird. Das kann zu dummen Verwechselungen führen.
alias cd 'cd \!*;pro'und so z.B. nach jedem
cd den Prompt neu zu definieren,
falls man ein $cwd im Prompt hat.
Bei Remote-Shells ist diese
Variable nicht automatisch vordefiniert, so daß man nicht-interaktive Shells
hieran erkennen kann (und sich z.B. im
.cshrc Startup Script einiges sparen kann).
xterm unter
X11-xterms). Danach
richten sich die Steuerzeichen, die bei der Textausgabe für Formatierungen
verwendet werden. Ist diese Variable falsch
eingestellt, wird die Textausgabe u.U. völlig unlesbar.
Wenn man sich nicht sicher ist, welche Einstellung
man gerade benötigt, ist vt100 meist ein guter Tip.
set mail=mailbox secs zugewiesen
werden. Dabei ist mailbox der Pfad zur eigenen Mailbox,
das ist /usr/mail/Logname auf System-V Rechnern (HP und SGI)
bzw. /usr/spool/mail auf Sun Rechnern.