Wird dann beim Kommandoprompt der Shell dieses Schlüsselwort als erstes Wort eingegeben, so wird das Wort durch den angegebenen String ersetzt. Das heißt für unser Beispiel, daß nun immer, wenn eine Kommandozeile beginnend mit "ListeVerzeichnis " eingegeben wird, das Kommando ls aufgerufen wird. ganz so, als wäre gleich schon ls als Kommandoname angegeben worden.
Eine Liste aller definierten Aliase erhält man mit dem Shell-internen Kommando alias (diesmal ohne Parameter), den Wert einer bestimmten Zuweisung für name mit alias name; eine Alias-Definition kann man aufheben mit unalias. Die Alias-Mechanismen existieren übrigens erst ab der csh, d.h. nicht mit der Bourne-Shell (sh).
alias lm 'ls -l !* | more'Oft entstehen unliebsame Effekte wenn man sich Aliase definiert und dieses vergessen hat - später wundert man sich dann vielleicht, warum ein bestimmtes Kommando nicht oder anders als erwartet funktioniert - es wurde vielleicht von einem Alias umdefiniert (man kann dies überprüfen, indem man z.B. which ll für das Kommando ll eingibt).
Es werden übrigens in der Standardumgebung für alle CIP-Benutzer eine ganze Reihe von Aliasen automatisch bei jedem Shell-Start definiert: Diese Definitionen liegen in der Datei .cshrc bzw. in /local/login/env/cshrc.