Verzögerter Prozeßstart
Man muß nicht alle Prozesse sofort starten lassen, sondern
kann das Betriebssystem anweisen, sie erst zu einem bestimmten
Zeitpunkt bzw. wenn der Systemzustand es zuläßt zu
starten.
cron-Jobs
Darunter verstehen sich Programme, die für einen Benutzer
vom Betriebssystem regelmäßig gestartet werden. Dies kann
z.B. ein Shell-Script sein,
das auf alle Dateien hinweist, die man mehr als einen Monat nicht mehr
angesehen hat. Näheres dazu in der manpage von
crontab.
Benutzt wird dieser Mechanismus hauptsächlich von der
Systemadministration z.B um Dateien in /tmp zu löschen, die
älter als zwei Tage sind.
Man läßt sich eine Liste seiner Cron-Jobs anzeigen mit
contab -l, kann sie auf Sun's
editieren mit crontab -e
Alle cron-Jobs löscht man mit crontab
-r. Das Format der Einträge ist unter SunOS auf einer extra manpage
beschrieben in Sektion File Formats:
crontab(5). Beachten sollte man,
daß die cron-Tabelle immer auf einem bestimmten Rechner liegt;
wenn man auf einem anderen Rechner nachsieht, wird man nichts
finden.
Batch-Jobs
Zur Entlastung des Systems sollten
große Rechenaufträge
nicht zur Tageszeit, sondern nachts gestartet werden. Dafür
existiert die Kommandos at und
batch bei dem man angeben
kann, zu welcher Uhrzeit ein bestimmtes Programm ausgeführt
werden soll, bzw. es verzögern kann, bis die
Load unter 1 fällt.
- Siehe auch:
-
Benutzungsregeln zu rechenintensiven Prozessen
-
Liste von Cron-Jobs der Systemadministration
-
Manpage cron: Grundprinzip und cron-Server
-
Manpage crontab(1): Modifizieren seiner cron-Tabelle
-
Manpage crontab(5): Format von crontab-Einträgen (nur Sun)
- Manpage at und batch