Es sind damit mehrere Hundert neue Artikel täglich lesbar. Damit diese Flut übersichtlich wird, ist sie hierarchisch in Gruppen gegliedert (wie das UNIX Filesystem, nur daß die Komponenten hier durch Punkte getrennt sind), der Name gibt Auskunft über die Thematik der Gruppe, mit Ausnahme der ersten Komponente, die etwas über die Organisation der Untergruppen aussagt.
Am wichtigsten für den CIP-Benutzer ist die revue-Hierarchie (steht für Rechnerverbund Erlangen), die nur lokal in Erlangen verbreitet wird und in der u.a. alle wichtigen den CIP-Pool betreffenden Nachrichten gepostet werden.
Von jedem, der auf dem CIP-Pool arbeitet, wird erwartet, daß er sich wenigstens in der Newsgruppe revue.informatik.cip.announce über aktuelle Änderungen am CIP-Pool informiert. Dies ist eine moderierte Gruppe, d.h. nur die CIP-Admins können hier posten. Replys sollten nach revue.informatik.cip geposted werden.
Wer sich mit dem USENET oder der Benutzung der Newsreaders nn noch nicht auskennt, sollte unbedingt die Einführung in das USENET und den nn lesen. Dies gilt insbesondere, wenn man vorhat, selber etwas zu posten.
Für Probleme mit dem News-Programm ist ausnahmsweise nicht die CIP-Betreuung zuständig, sondern ein spezieller News-Administrator (derzeit Jörg Bischof). Er ist unter der Mailadresse news@cip erreichbar.
Beim Verfassen von Briefen wie auch Artikeln im News-System halte man sich an die sogenannte Netiquette, darunter verstehen wir elementare Regeln des höflichen Umgangs miteinander. Nähere Informationen werden regelmäßig in der Newsgruppe de.newusers geposted. Die Berechtigung zum mailen als auch posten kann gesperrt werden!
Wenn nn einmal abgestürzt ist (z.B. durch ein kill oder Beenden der X-Umgebung ohne ihn zu beenden, dann können in .nn ungültige Daten liegenbleiben. Näheres dazu in Forderungen an Punktdateien.
Hier kann man also eine Menge Quota sparen (derzeit über 300kB). Die überfluessigen Einträge im .newsrc über uninteressante Gruppen können eliminiert werden. Da wir eine relativ geniale Sprache wie Perl installiert haben, läßt sich dieses Problem mit einer Programmzeile lösen. Folgendes Kommando ist auszuführen
perl -ni.bak -e 'print if \!/\!/ && /^\S+: \S+/' .newsrcum .newsrc nach .newsrc.bak zu kopieren und aus der ursprünglichen Datei alle Zeilen zu entfernen, die für Gruppen sind, die entweder mit einem Ausrufungszeichen als unsubscribet markiert sind, oder in denen noch nie ein Artikel gelesen wurde.
Danach sollte sicherheitshalber in die Datei ~/.nn/init noch eine Zeile
set keep-unsubscribed 0eingefügt werden, damit der Newsreader die mühsam entfernten Zeilen nicht wieder einfügt.
Alternativ zum nn kann man auch den Newsreader tin benutzen. Er hat in der Bedienung einige Vorteile dem nn gegenüber, etwa landet man beim Start in einem Menü aller subscribten Newsgruppen und sieht wieviele neue Artikel jeweils enthalten sind. Die presentation sequence wird hier übrigens direkt vom .newsrc bestimmt, es gibt keine gesonderte Definition wie beim nn.