Man startet das Programm mit ftp hostname. Dann muß man seinen Benutzernamen und das Passwort eingeben. Danach erhält man so etwas wie eine Shell mit begrenztem Kommandosatz. Eine Liste aller Kommandos bekommt man mit help oder zu einem bestimmten Kommando mit help command .
Man landet in einem normalen Filesystem, d.h. kann sich mit cd darin bewegen und Verzeichnisse mit ls listen (Der ls-Befehl hat jedoch meist keine oder andere Optionen als normal). Das wichtigste Kommando ist get file. Dieser Befehl holt den Inhalt der angegebenen Datei file über das Netz und legt sie lokal in einer Datei gleichen Namens ab. Es gibt auch noch eine komfortablere Version mget, die auch Filenamenvervollständigung beherrscht, d.h. man kann durch Angabe eines Sterns "*" mehrere Dateien auf einmal holen.
Es gibt eine Vielzahl von interaktiv einstellbaren Parametern. Der wichtigste ist bin. Damit kündigt man an, daß nun Binär-Dateien über das Netz geschickt werden. Vergißt man dies, geht die Übertragung schief. Mit hash läßt man sich für jeden übertragenen Block ein Hash-Mark "#" ausgeben; damit sieht man, wie schnell oder langsam eine Datei kopiert wird. Mit prompt schaltet man die Nachfragen des mget-Befehls aus.
Als username gibt man hier anonymous an, und als Passwort die eigene Mailadresse. Bevor man einen solchen Dienst nutzt, sind unbedingt die Regelungen zum FTP zu lesen.
Viele Daten liegen jedoch auch hier in Erlangen, weshalb es nicht gestattet ist, größere Datenmengen von anderen Universitäten zu besorgen. Es gibt für viele Bereiche Extra Administratoren (z.B. ftppc@cip, ftpatari@cip, ftpamiga@cip, ...), die man fragen kann, wenn man spezielle Sachen in Erlangen nicht findet. Nur diese haben die Berechtigung Daten außerhalb der Universität Erlangen zu "saugen".
Wie man die Erlanger Datenbank auf der epix und faui43 erreicht, ist bei den Regelungen zu FTP beschrieben.