Setzt man die Option -l beim Programmaufruf, so bekommt man ein long-Output-Format. Es werden dann die Dateien .plan und .project (Unterscheide davon die Datei .projects) aus dem CIP-Home des befingerten Benutzers und einiges anderes mit ausgegeben (siehe man finger). Legt man im eigenen Home eine Datei .fingered an, so werden dort alle Finger-Suchen nach dem eigenen login-Namen verzeichnet.
Man kann den finger auch verwenden, um umgekehrt festzustellen, welche Benutzer an einem bestimmten Rechner eingeloggt sind: finger .local oder welche Rechner an einem bestimmten Serverrecher frei oder besetzt sind: finger .clients@server oder ein bestimmter Benutzer aussieht: finger -face user. Der Finger hat auch eine eingebaute Help-Funktion, die man z.B. mit finger .help@finger erreichen kann. Ruft man finger kanz ohne Parameter auf, so werden alle aktuellen Einträge ausgegeben, d.h. alle Leute die derzeit im CIP-Pool eingeloggt sind (D.h. es ist überflüssig, jeden einzelnen Rechner anzufingern, wenn man auf der Suche nach jemandem ist. Wenn kein bestimmter host angegeben wird, schließt die Suche automatisch alle CIP-Rechner ein!)
Achtung: Die letztgenannten Features sind ein Special des im CIP-Pool installierten GNU-fingers. Man sollte also nicht erwarten, daß man dieselben Kommandos auch bei finger-Servern außerhalb verwenden kann.
Neu WS95/96:
Aus Gründen des Datenschutzes und der Systemsicherheit wurde der
finger-Dienst eingeschränkt. Requests von außerhalb können keine unserer
Special-Features abrufen (d.h. die Punkt-Kommandos) und bekommen auch
immer nur die Liste der Benutzer eines Rechners, nicht des gesamten
CIP-Pools.
Für requests innerhalb der Universität ist neu, daß man nur noch die
finger (Nickname für unsern zentralen
finger-Server)
direkt um Auskunft über einen Benutzer oder eine komplette Liste
bitten kann. Außerdem werden alle Requests mit der Benutzer-ID
des Anfragenden in .fingered verzeichnet.