Es sollten also nur soviele X-Anwendungen gestartet werden, wie man wirklich benötigt. Insbesondere Spielereien wie xload oder xeyes sollte man keinesfalls in seine Standardumgebung aufnehmen. Man schadet sich sonst nur selber, da der Rechner durch Speichermangel deutlich langsamer wird.
Wer mit X arbeitet, merkt spätestens beim Bewegen der Fenster, ob noch andere rechenintensive Prozesse auf dem Rechner laufen - das System wird dann sehr träge. Deshalb hier nochmal die Bitte, keine rechenintensiven Prozesse auf Rechnern zu starten, an deren Console jemand anderes unter X arbeiten möchte.
Wenn man ein Display auf einen anderen Rechner schickt, müssen diese Daten über das Rechnernetz. Die Datenmengen können je nach Anwendung beträchtlich sein. Das ist kein großes Problem, wenn der Zielrechner auf demselben Subnetz liegt. Werden jedoch Daten quer über die Netze verschickt, so wird der Server belastet, der die einzelnen Netze verbindet. Im CIP-Pool verrichtet diese Arbeit seit neuestem ein sehr leistungsstarker cisco-Router; andere Lehrstühle (insbesondere außerhalb des Südgeländes) haben jedoch wesentlich schwächere Netzanschlüsse - diese sollte man möglichst nicht auf diese Weise überlasten.