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Rechenintensive Prozesse

Rechenintensive Aufträge (d.h. Programme die durchgehend die CPU belegen) sollten nie tagsüber, und schon gar nicht an einem Rechner, an dessen Console jemand anderes arbeitet, gestartet werden. Dies wäre eine grobe Unhöflichkeit den Mitbenutzern gegenüber, denn das Arbeiten unter X Window System wird dann zur Qual - auch und gerade wenn das Programm jeweils nur wenige Minuten läuft (es dauert etwas, bis das System den Prozeß als rechenintensiv erkennt, und seine Priorität erniedrigt). Insbesondere Mathematica und Maple sollten nur an dem Rechner gestartet werden, an dessen Console man sitzt!

Wenn wir lang laufende Programme entdecken, gehen wir in der Regel davon aus, das es sich dabei um ein Versehen handelt. Es ist ein Cron-Job installiert, der solche Jobs automatisch stoppt. Die CIP-Rechner sind gedacht als Arbeitsplatzrechner, d.h. zum Editieren und Compilieren. Langlaufende, rechenintensive Programme finden meist im Rahmen eines Projektes oder Studien-/Diplomarbeit statt. Dann hat der Betreuer für die Bereitstellung eines geeigneten Rechners zu sorgen.

Für Ausnahmegenehmigungen kann man sich aber jederzeit unter Angabe der benötigten Architektur, voraussichtlicher Laufzeit und Speicherbedarf per email bei der CIP-Betreuung melden. Es wird dann an die zustellige Stelle verwiesen oder eine befristete Ausnahmegenehmigung erteilt.

Wer einen viel rechnenden Prozeß trotz alldem tagsüber startet, sollte ihm unbedingt wenigstens einen hohen nice-Wert geben, im allgemeinen 19. Dazu verwende man den Shell-internen Befehl nice beim Kommandostart oder renice +NICEVALUE -p PID im Nachhinein.

Außerdem müssen derzeit die Rechner faui02j und faui08p von rechenintensiven Prozessen verschont bleiben, da diese Serverfunktionen (Drucker) haben. Die Maschinen mit Farbmonitor sollten wegen ihrer Beliebtheit als Arbeitsplatz-Rechner tagsüber gemieden werden.

Prozesse, die entgegen dieser Richtlinien gestartet werden, werden von uns terminiert!
(Falls das einen Studenten in Probleme bringt, sollte er unbedingt bei uns nachfragen, bevor er verzweifelt)