Diese Verzeichnisse sind "künstlich", d.h. sie sind physikalisch nirgends vorhanden. Bei /home ist sogar noch das Unterverzeichnis /home/cip rein virtuell. Es macht in diesen Verzeichnissen keinen Sinn ein ls auszuführen, wenn man etwas bestimmtem sucht, da dort nur solche Dateien vom Automounter eingetragen werden, die man vorher explizit, d.h. beim vollen Namen angesprochen hat.
Ganz schlimm ist deshalb auch ein
find / -name <supersoftware> -printum nach irgendeiner Datei zu suchen. Dies bringt keinen Output und jede Menge Ärger für andere Benutzer (der NFS-Server stellt schon bei zwei derartigen Aufträgen quasi den Betrieb ein, d.h. die restlichen Workstations bekommen keine Daten mehr und der CIP-Pool steht).
Mit den kleinen Shell-Scripten lslocal, lssrc, lshome und lsproj kann man alle Verzeichnisse ausgeben, die unter den entsprechenden Automounterpunkten mountbar sind. Sie simulieren also ein ls /local usw. wie es ohne Automounter aussehen würde)
Einen guten Überblick der installierten Software erhält man auch mit dem Paketüberblick des Manual-Browsers. Damit kann man sich alle Manualpages zu einem Softwarepaket listen lassen.
Benutzt man in einem dieser Verzeichnisse das Kommando /bin/pwd, um sich den aktuellen Pfad ausgeben zu lassen, so bekommt man einen Pfad, der mit /amd/<host>/ beginnt. Man sollte diese Pfade aber nicht in seinen Scripten verwenden, da sich die Rechner von denen die Verzeichnisse gemounted werden, ändern können. Sicher gegenüber Änderungen ist man, wenn man seine Pfade mit den im Kapitel Automounter im CIP-Pool genannten Verzeichnisnamen beginnt. Noch wichtiger ist, daß Pfade mit /amd nicht mehr gültig sind, sobald das Verzeichnis vom Automounter entfernt wurde. Das automatische Wiederaufmounten passiert nur an den oben genannten Punkten.
Anmerkung: Unter /net funktioniert der ls. Das gleiche Ergebnis kann man jedoch auch mit showmount -e erhalten.