Hardware-Probleme
Problemklasse: Die Maschine hat eine ungewöhnliche Hardwareeinstellung,
die man nicht selbst beheben kann oder darf.
Drucker druckt nicht
Man kontrolliert, ob sein Job in der
Printerqueue ist. Falls nein, überlegen ob der Job richtig
abgeschickt wurde, evtl. Manual
nochmal lesen. Ansonsten muß man eine
Fehlermeldung
machen.
Falls am Drucker die Pause-Taste gedrückt ist, schaut man genau hin,
ob vielleicht ein Papierstau aufgetreten ist. Falls nein, kann man die
Pause-Taste wieder lösen. Dann sollte der Drucker weiterarbeiten.
Druckeraccounting hat zuwenig/zuviel berechnet
Wenn man der Meinung ist, dass
Druckeraccounting
hätte falsch abgerechnet, sollte man sich in jedem Fall bei
problems@cip
beschweren. Es werden jedoch keine Kosten erstattet,
wenn sich nur das Papier verklemmt hat und dadurch ein paar Seiten
verloren gegangen sind.Dies wird durch den Pauschalbetrag abgedeckt,
der jedem Benutzer einmalig aufgebucht wird.
Ein häufiges Problem auf den Druckern in 01.155 ist, daß ein Job mehrfach
abgerechnet wird (es wird generell zu Ungunsten des Benutzers abgerechnet,
um Mißbrauch vorzubeugen). Dies kann von den Betreuern leicht erkannt und
rückgängig gemacht werden - vorrausgesetzt, es wird gemeldet.
Ich kann keine ASCII Dokumente drucken
Die Druckfilter interpretieren defekte Postscript Header als ASCII und drucken
somit den Code anstatt des Druckbilds (siehe auch
Anmerkungen zu den Postscript
Druckern). Deshalb wurde der Ausdruck von ASCII Dokumenten kurzerhand
unterbunden.
Zum Konvertieren bitte
a2ps verwenden.
Ich kann das Postscript Dokument xyz.ps nicht drucken
Wahrscheinlich resultiert dies aus einem fehlerhaften Postscript Header. Zur
Lösung bitte
Anmerkungen zu den Postscript Druckern lesen.
Sonstige Druckerprobleme
Die Einstellungen an den Druckern sollten von den Benutzern nicht
verändert werden. Es ist in jedem Fall die
CIP-Betreuung zu verständigen. Insbesondere Papiernachlegen oder
Beseitigen von Staus darf nur von den Betreuern oder eingewiesenen
Studenten vorgenomen werden.
Floppy nicht ausgeworfen
Viele der Floppy-Laufwerke in den Suns sind defekt. Darauf wird in der
Message Of the Day beim Einloggen hingewiesen (es sei denn, man hat
die Datei .hushlogin
angelegt). Hat man einmal trotzdem aus Versehen das Laufwerk benutzt, kann
man die Diskette meist durch vielfaches Eingeben des Kommandos
eject wieder auswerfen. Verklemmt
sich der Rechner bei allen Floppy-Kommandos, hilft es oft, einige Minuten
zu warten, und es dann nochmal zu probieren.
Verzeichnis auf Floppy nicht gefunden
Nach dem Einlegen einer neuen Diskatte läßt sich diese zwar ansprechen,
bei einem mdir kommt
aber die Meldung "Path component XYZ is not a
directory". Lösung:
Alle mtools
speichern in der Datei .mcwd im eigenen HOME den zuletzt
benutzen Pfad ab (entsprechend dem
aktuellen Pfad in
UNIX-Filesystemen). Diese Datei muß gelöscht werden.
Tastatur reagiert nicht
Nach einer gewissen Arbeitszeit, werden keine Eingaben mehr
angenommen. Lösung: Möglicherweise hat man aus Versehen,
die Ausgabe auf seinem aktuellen Fenster durch Eingabe von
Control-S angehalten. Weiter
geht's durch Drücken der Tasten Control-Q.
Falls sich auch die Maus nicht mehr bewegen läßt, ist entweder die
Verbindung zum Server unterbrochen, oder an der Maschine selbst ist
ein Verbindungskabel rausgerutscht (z.B. durch Drehen des Monitors -
dies sollte möglichst vermieden werden!). In dem Fall ist die
CIP-Betreuung zu informieren, falls das Problem nach einigen Minuten
noch immer besteht.
Tastaturclick nervt
Bei jedem Tastendruck ertönt ein Pieps, der sogenannte keyclick.
Wenn er stört, kann man ihn mit
click -n auf SunOS oder clkoff unter IRIX abschalten.
Jeder Tastendruck bringt RETURN am login-Prompt
Ich sehe zwar einen Loginprompt, aber bei jedem Tastendruck
kommt immer wieder ein neuer Prompt. Lösung: Man loggt sich mit
rlogin -l kbdmode
von einem anderen Rechner auf dem "Problemrechner"
ein (dann wird automatisch ein
kbd_mode -a ausgeführt). Dann funktioniert die Tastatur
normalerweise wieder.
Monitor sehr dunkel
Alle Monitore haben Regler für Kontrast und Helligkeit. Bei den
SLCs (faui0xa - faui0xj)
sind sie gut getarnt an der linken Unterseite des Monitors. Man sollte
den Konstrast fast voll (niemals ganz!) aufdrehen und dann
die Helligkeit auf den gewünschten Wert einregeln.
Keine Audioausgabe auf HP möglich
Fehlermeldung: "Can't contact to Aserver".
Auf den HP-Workstations erfolgt die Audio-Ausgabe über einen Server-Prozeß.
Ist dieser nicht vorhanden, muß er von der
CIP-Betreuung nachgestartet werden. Dies ist jedoch ein Problem sehr
geringer Priorität.