Ein weiterer Vorteil ist bei der Verwendung unterschiedlicher Windowmanager (z.B. auf verschiedenen Rechner-Architekturen, das ist mindestens bei SGI-Benutzern immer der Fall), daß für alle Windowmanager gleiche Definitionen nur in einer zentralen Datei gehalten werden müssen, und nicht mehr in jeder Startup-Datei separat. Dadurch werden die Dateien wesentlich kürzer und übersichtlicher.
Dies betrifft in erster Linie die Remote-Menüs, d.h. die Liste aller Rechner des CIP-Pools. Leider sind einige Windowmanager nicht dazu in der Lage, beim Einlesen ihrer Startupdatei einen "include" auszuführen. Deshalb mußte ein Mechanismus implementiert werden, in dem die eigentliche Startupdatei aus einem privaten (benutzerverwalteten) und einem globalen (zentral verwalteten) Teil zusammengebaut wird.
Dies übernimmt das Kommando mkwmrc. Wurde an einer privaten oder der zentralen Definitionsdatei eine Veränderung vorgenommen, werden die betreffenden Konfigurationsdateien beim nächsten Einloggen automatisch neu generiert. Man kann das Kommando selbstverständlich auch von Hand aufrufen und sofort einen update veranlassen.
Wichtig ist jedoch, daß man, wenn man Veränderungen vornehmen möchte, diese Dateien nicht ins Home kopiert. Es sollten dann andere Dateien als Grundlage verwendet werden, sonst geht der Vorteil der automatischen Anpassung an Systemveränderungen verloren! Siehe nächster Abschnitt.
In diesen Dateien sind dann "Include"-Statements, die Teile der zentralen Definitionsdatei wmrc-defs einladen. Normalerweise braucht man sich um diese Statements gar nicht weiter zu kümmern, sondern kann die in der privaten -source Datei verbliebenen Elemente frei verändern und neue hinzufügen. Danach wird einmal mkwmrc aufgerufen, und nach einem Restart des Windowmanagers hat man die neue Konfiguration.
mkwmrc bietet noch wesentlich mehr Möglichkeiten, die am besten der Manpage entnommen werden sollten.