Cron-Jobs
Folgende benutzerrelevante
Cron-Jobs werden derzeit jede Nacht auf dem zentralen Fileserver des
CIP-Pools faui01, und teils auch auf den clients,
gestartet:
- Bei hoher Load auf einem Rechner alle rechenintensiven Prozesse
terminieren (d.h. Aufräumen verklemmter Prozesse). Siehe dazu
auch Regelungen zu
rechenintensiven Programmen.
- Daemons (langlaufende Prozesse ohne Verbindung zu einer laufenden
session) werden jede Nacht automatisch terminiert. Dies geschieht v.a.
aus Gründen der Sicherheit, denn normale Benutzer sollen nicht ohne
Absprache mit der Systemadministration nach außen hin Dienste anbieten
(z.B. privaten WWW-Server).
- Unbenutzte Sessions, d.h. Shells und andere Programme, die auf
tty's (Terminals) laufen, die seit mehr als 6 Tagen nicht mehr
benutzt wurden, werden terminiert. Dies betrifft insbesondere
Benutzer des Programmes Screen.
- Dateien in /tmp löschen, die älter als 3, bzw. in
/usr/tmp älter als 7 Tage sind. Siehe dazu auch
Regelungen zur
Belegung von Plattenplatz
- alle .rhosts-Dateien
auf Korrektheit
überprüfen, d.h. sicherstellen, daß keine auswärtigen Rechner oder
andere Benutzernamen eingetragen sind
- sicherstellen, daß keine Homeverzeichnisse world- oder
groupwritable sind
(da sonst neue
.cshrc-files
dorthin gestellt werden könnten, und das login damit offen wäre).
Außerdem prüfen, daß keine wichtigen Punktdateien gruppen- oder
worldwide schreibbar sind.
- alte cores
in den Benutzerverzeichnissen löschen.
- System-Mailfolder auf
Überschreiten der Maximalgröße prüfen und /usr/mail
auf illegal dort abgelegte Dateien. Siehe dazu auch
Regelungen zu email.
- Um 23 Minuten nach 0,4,8,12,16,20 Uhr wird auf dem zentralen YP-Server die
YP-Information neu generiert.
Erst danach sind neu gesetzte
Passwörter gültig.
- Jeden Montag um 0:00 Uhr wird das WWW-Usagefile
neu generiert.
- Siehe auch:
-
Verzögerter Prozeßstart
- Starten von Cron-Jobs
Wichtige Anmerkung:
Diese Kontrollen geschehen nicht aus Schikane. 99% der terminierten Prozesse
sind Irrläufer, d.h. verklemmt und völlig überflüssig. Möchte jemand für
sinnvolle Zwecke (Lehrprojekt oder private Übung) einen langlaufenden
oder rechenintensiven Job starten, oder braucht mehr Speicherplatz, werden
die CIP-Betreuer sicherlich gerne eine Ausnahme machen. Mails an
problems@cip.
(Dies gilt nicht für Projekte, die an einem Lehrstuhl laufen, der selbst
genug Resourcen hat).